Projecta: Tensioned Descender

Projecta Descender Einbau
Die Descender kann ohne Schwierigkeiten in die Decke eingelassen werden (Bild: Projecta)

Seit einigen Jahren bietet Projecta Projektionswände an, die in die Decke eingebaut werden können. Jetzt ist die Descender (RF) Electrol auch in einer Tensioned-Ausführung erhältlich. Durch das parabolisch geformte Projektionstuch hat der Betrachter eine gleichmäßig flache Sichtfläche, was eine gleichbleibende Bildqualität bedeutet. Die Wölbung wird von einem Computer berechnet und ist für jede Größe anders. Bei der Berechnung wird ebenfalls eine künftige Spannung bei der Definition der Biegung berücksichtigt, sodass die Projektionswand auch Jahre später noch flach bleibt.
Die Vorteile eines gespannten Projektionstuches liegen im besseren Verhalten bei Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit und der stablileren Planlage. Dadurch können bei höher aufgelösten Projektionen Details noch gut wiedergegeben werden. Beispielsweise im medizinischen Sektor.

Der Vorteil bei in die Decke eingelassenen Projektionswänden ist, dass der optische Eindruck des Raumes nach einer Projektion nicht durch die Bildwand beeinflusst wird. Mit Hilfe des Easy Serviceability-Systems erfolgt die Installation in zwei Schritten: Das Gehäuse wird als erstes während der Roharbeiten in die Decke eingebaut. Im nächsten Schritt wird  das Tuch mit speziellen Einbaukomponenten hinzugefügt. So können Schäden vermieden werden. Die Projektionstuch-Einbaukomponente beinhaltet die untere Verkleidung der Projektionswand, den Motor und das Projektionstuch. Der Zugang zur Projektionswand wurde ebenfalls vereinfacht, falls Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Der Motor und das Projektionstuch bleiben auch bei in der Decke installierter Projektionswand zugänglich. Die untere Verkleidung kann abgesenkt werden und bleibt durch zwei Stahlkabel mit dem Gehäuse verbunden.